Pädiatrie 

Ergotherapie im Fachbereich Pädiatrie 

Ergotherapie kommt bei Kindern und Jugendlichen zum Einsatz, wenn sie in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt oder von Einschränkung bedroht sind und damit eine Beeinträchtigung der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben des Kindes und seiner Familie droht oder bereits besteht. 

Im Bereich der Pädiatrie ist der Einbezug der Angehörigen und Bezugspersonen in allen Fragen der Behandlung von höchster Bedeutung. Ziel ist immer die größtmögliche Förderung des Kindes, seiner altersgemäßen Entwicklung von Selbstständigkeit und Handlungsfähigkeit. 

Orthopädie Traumatologie Rheumatologie Handtherapie

Ergotherapie im Bereich Orthopädie/ Traumatologie/ Rheumatologie /Handtherapie

Im Mittelpunkt der Ergotherapie in der Orthopädie stehen Klienten jeder Altersgruppe, die aufgrund von angeborenen, durch Unfälle verursachten oder durch chronische Erkrankungen hervorgerufenen Funktionsstörungen im Stütz- und Bewegungsapparat in ihrer Selbstständigkeit und Handlungsfähigkeit beeinträchtigt sind. 
Bei ergotherapeutischen Behandlungen in der Kinderorthopädie z.B. geht es auch um die Prävention von Spätfolgen, bei Erwachsenen besteht oft das Ziel darin, die Wiederaufnahme einer beruflichen Tätigkeit zu ermöglichen, Schmerzen zu verringern und auch Alltagsfähigkeiten wiederherzustellen.

Psychiatrie 

Das große Spektrum der psychiatrischen Erkrankungen, Diagnosen und psychosozialen Störungen reicht von Angst- und Zwangsstörungen, Belastungs- und Anpassungsstörungen, Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen, affektiven Störungen wie Depressionen und Manien bis hin zu Psychosen. In verschiedenen Lebensphasen der Patientinnen und Patienten können auch alterstypische Erkrankungen auftreten, u.a. können Entwicklungs- und Verhaltensstörungen mit Beginn in Kindheit und Jugend vorliegen, oder – häufig bei Menschen im höheren Lebensalter – demenzielle Syndrome und Mehrfacherkrankungen.

Eine ergotherapeutische Behandlung ist immer auch angezeigt, um einer drohenden oder weiteren Schädigung vorzubeugen. In der Psychiatrie gelingt es oft, die Verarbeitung eines Krankheitsverlaufes oder einer Krisensituation zu unterstützen und so den Umgang mit einer Beeinträchtigung im Alltag zu verbessern.

In unserer Praxis arbeiten wir nach dem  "SELWA" „SELbststeuerung durch WAhrnehmungsbasierte Methoden“, einem ergotherapeutischen Konzept, für die Behandlung psychisch/psychosomatisch Erkrankter zur gezielten Verbesserung der Alltagsbewältigung, welches von Susanne Thielen entwickelt wurde.
Es ist speziell auf Jugendliche und Erwachsene ausgelegt und beruht im Wesentlichen auf Erkenntnissen der sensorischen Integration (SI), der Achtsamkeitslehre des Buddhismus und weiteren etablierten und bekannten ergotherapeutischen Mitteln und Verfahren.